Ratgeber · KDV-Antrag

Kriegsdienstverweigerung Antrag – Schritt für Schritt

Der Antrag ist weniger „Formular“ als Struktur: Anschreiben, Lebenslauf und vor allem eine konsistente Gewissensbegründung. Hier bekommst du die Orientierung, bevor du den Wizard nutzt.

Wer ist betroffen?
Wenn Dienst mit der Waffe konkret werden kann.

Ob und wann ein Antrag sinnvoll ist, hängt vom konkreten Kontext ab. Wenn du noch unsicher bist, starte mit der Einordnung:

Wehrpflicht & KDV – Überblick
Typische Bestandteile
Diese Inhalte gehören zu jedem Antrag dazu.
  • Anschreiben (Berufung auf Art. 4 Abs. 3 GG) + Unterschrift
  • ausführliche, persönliche Gewissensbegründung
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie Personalausweis oder Geburtsurkunde (separat beilegen)
Aufbau & häufige Fehler
Inhalt und innere Logik sind entscheidender als formale Details.

Sinnvoller Aufbau

  1. Klarer Antrag: Zu Beginn sollte eindeutig die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer beantragt werden.
  2. Gewissensentscheidung: Es ist darzustellen, warum der Dienst mit der Waffe persönlich nicht mit dem Gewissen vereinbar ist.
  3. Konsequenz: Es muss deutlich werden, dass diese Ablehnung grundsätzlich und ohne Ausnahmen gilt.

Fehler, die du vermeiden musst

  • Übernommene Texte aus dem Internet wirken austauschbar und unglaubwürdig.
  • Politische oder allgemeine Argumente ersetzen keine persönliche Gewissensentscheidung.
  • Relativierungen oder Ausnahmen führen häufig zu Rückfragen oder Ablehnung.
  • Zu kurze oder unklare Darstellungen lassen den inneren Konflikt nicht erkennen.

Die Begründung ist der zentrale Teil des Antrags: So strukturierst du sie sauber.

Hinweis: Diese Seite stellt keine Rechtsberatung dar und dient ausschließlich der allgemeinen Information.